Fotos Zihua

Freitag, 6. November 2009 von schaalseejung

Bevor ich nach Las Vegas abhaue noch schnell der Link zu den Fotos unseres Strandwochenendes … ähm … vorgestern ;) :

Zihuatenejo auf Facebook

Es weihnachtet in México City

Donnerstag, 5. November 2009 von schaalseejung

IMG_0227Es ist schon komisch, wenn man das Wochenende in 27 – 32° C am Strand unter Palmen verbracht hat, wenn man die Hausaufgaben und Cases im Sonnenschein und T-shirt auf der Terasse löst, wenn man im Starbucks immer noch „Iced Caramel Macchiato“ statt „Cinnemon Latte“ bestellt, aber es ist soweit: Auch México bereitet sich auf die Weihnachtszeit vor.

Die Mall spielt amerikanische Weihnachtsmusik rauf und runter, an meiner Haltestelle steht ein überdimensionierter Weihnachtsbaum und eine …. Achtung …. Schlittschuhbahn, im Fernsehen laufen die Weihnachtswerbespots und im Supermarkt gibt es auch hier Schoko-Weihnachtsmänner zu kaufen.

Ich fühl mich trotzdem nicht so richtig in Weihnachtsstimmung. Zwar wird es hier dank unserer Höhe auch immer kälter und ich friere mir jede Nacht den Allerwertesten ab, weil meine Fensterfront nunmal maximal einfach verglast ist, aber es fehlt was.

Regen, grau, erster Schneematsch, trübe Gesichter, Kälte, Schal und Handschuhe. Ich kann mich grad nicht entscheiden, was besser ist. Wobei…. Ein Blick auf die Fotos vom letzten Wochenende macht mir schnell klar, dass Strand doch ganz cool ist :) .

Noch einen Monat und 7 Tage, dann heißt es:

Blaues Meer und Palmenstrand

Mittwoch, 4. November 2009 von schaalseejung

Lang ist es her, seit ich mich das letzte Mal hier gemeldet hab. Dies liegt vor allem da dran, dass wir seit dem Oktoberfest die letzte Zeit eher mit der Vorbereitung von Präsentationen, Fallstudien, Klausuren und anderen schönen Sachen der Prüfungszeit begangen haben.

Am vergangenen Donnerstag war es dann aber auch mit den zweiten „Parciales“ gegessen, es stehen erst Anfang Dezember die „Finales“ an und wir haben mal direkt wieder die Reisesaison eingeläutet.

DSC06752Ziel unserer 9 stündigen Busfahrt war Zihuatenejo etwa nördlich an der Pazifikküste. Das kleine Städtchen hat sich Gott sei Dank seinen Flair einigermaßen erhalten, als in den 1970ern die amerikanischen Landvermesser kamen und knapp 10 km weiter nördlich ein Ferienressort für die Gringos erstellt haben. Im Gegensatzt zu Zihua kann man dort wirklich sehen, dass jede Palme exakt an ihrem geplanten Ort steht – ausgemessen mit dem Geodreieck…

Also für uns lieber Hafen, Strand und Surferhostel. Ganz anders als in Acapulco haben wir in Zihua in richtig nettem Flair gelebt. Das Hostel geführt von einer alterslosen Künstlerin, war überall mit selbsgemalten Wandporträts ausgestattet und einfach gemütlich schon – und billig. Für 120,- Pesos die Nacht kann wirklich keiner Meckern.

Um 8.00 Uhr morgens angekommen, haben wir dann auch gleich den ersten Strand erkundet. Etwa 20 Minuten Busfahrt und anschließend 10 Minuten auf der Ladefläche eines Pickups haben uns an eine einsame Bucht mit seichten Wellen, blaugrünem Wasser, wenig Menschen und allem was man sich sonst so wünscht gebracht. Der Tag verlief am Strand, in der Hängematte und im Wasser und endete mit einem Sonnenuntergang in der Bucht. Mehr braucht man nicht…

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Der nächste Tag stand im Zeichen des Surfens. Wir haben uns an einen endlos langen Strand etwas nördlich von Zihua aufgemacht wo die Wellen über gut 40 Meter brechen. Ideal für uns Anfänger das Gefühl fürs Surfen zu bekommen. Gemacht hab ich das noch nie und es mir auch nicht so verdammt anstrengend vorgestellt.

Nach einer halben Stunde Wellenreiten (größenteils im Liegen um das Gefühl für die Welle zu bekommen), musste ich erstmal wieder an den Strand. Die Augen brannten und die Schultern vom Paddeln auch. Leider habe ich es am Ende nicht zu mehr als meinen drei kläglichen Stehversuchen gebracht, da ich kein zweites Mal mehr ins Wasser gegangen bin. Unsere mexikanische Begleiterin wurde leider im seichten Wasser von einem Mantaraya (Stingray/Stachelrochen) gestochen – daher hatten wir eigentlich gesagt, dass weiter draußen gesurft wird… Sie hatte unglaubliche Schmerzen und wurde auf dem Weg ins Krankenhaus ohnmächtig. Gut dass wir einen Rettungssani dabei hatten und der Rettungstrupp beim zweiten Anlauf auch ein Krankenhaus gefunden haben, was sich bereit erklärte einen ohnmächtigen Notfall anzunehmen, auch wenn es kein Army-Soldat ist. MEXICO!! Der entspannte Surfertag endete also abrupt, aber glimpflich. Pati ist wohlauf und war am Abend schon wieder topfit.

Den Abend haben wir in unserem gemütlichen Hostel mit selbstgekochten/gegrillten Köstlichkeiten verbracht und einfach nur den Abend genossen, mit einem Türken und einer Russin über den EU Einstieg der Türkei diskutiert, mit den Mexis über die Schwächen des Euros geredet und mit Franzosen über die Vorteile Mexicos. Ein ganz normaler (BWLer-) Abend also :D

DSC06771Die nächsten 2 Tage lassen sich schnell zusammenfassen: Playa La Ropa, Palmen, Strand, Sonne, blaues Meer, gutes Essen am Strand, Sonnenuntergang und Entspannung. Dann hieß es auch schon wieder Sachen packen und den Rückweg antreten. Das gemeinsame Abschiedsdinner im Mondlicht unter Palmen am Strand haben wir dazu genutzt um zu genießen und gleichzeitig zu überlegen, ob wir nicht doch irgendeine Geschäftsidee haben, die es uns ermöglicht da zu bleiben. Außer dem äußerst interessanten Vorschlag von Nora und Elsa einfach die zwei Blondies (Sven und mich) auszustellen und Fotos und Dates an die Mexis zu verkaufen ist leider nix dabei rausgekommen.

Und so sitze ich wieder in Mexico City – 600 km weiter weg, 2000 m höher und 10.000 mal hässlicher. Was bleibt ist die Vorfreude. In 48 h breche ich auf nach Las Vegas :)

Der nächste Bericht sollte also nicht so lange auf sich warten lassen…

„Die Wiesn“ in México

Mittwoch, 21. Oktober 2009 von schaalseejung

flyer_oktoberfestEinmal im Jahr geht eine deutsche Tradition rund um die Welt. Ich konnte schon Fotos von Freunden in Singapur, Peking, USA und natürlich München sehen und nun war es auch endlich bei uns soweit: Oktoberfest in Mexico City.

Durch großen Zufall, war Sven noch kurz in München und konnte uns Deutschen Tracht mitbringen – für die Nora ein Dirndl, für die Jungs Lederhosen (oder eher Leder Hot Pants). So konnten wir uns dann auch standesgemäß am Sonntag gegen 11.00 uhr auf den Weg in den Club Aleman zum jährlich seit 1979 ausgetragenem Oktoberfest der Deutschen Gemeinde in D.F. aufmachen.

Wir hatten zwar erwartet, dass es ein lustiger Tag wird und die Leute sich mit dem Fest schon Mühe geben würden, aber dass es rundherum so ein Erfolg werden würde, damit hat wohl keiner im Vorhinein gerechnet.

Die Wiesn Kampftruppe bestand aus 2 Franzosen, 3 Mexikanern und natürlich uns drei Deutschen – 2/3 blond und alle in Tracht. Das kann ein Spaß werden. Gestartet wurde der Tag ganz anders als erwartet nicht direkt mit einem Bier sondern mit glänzenden Augen und einem Staunen im Gesicht: Auf den Schildern stand doch tatsächlich…

- Schubling
- Sauerkraut
- Kartoffelsalat
- Brez’n
- Weißbier…

DSC00044Das durfte doch wohl nicht wahr sein – wir waren im Schlaraffenland gelandet!!

Nun sollte es aber an das verdiente kühle Blonde gehen und wir haben uns tatsächlich ein echtes Hofbräuhaus Import-Weißbier gegönnt. Da dies leider den dreifachen Preis für die halbe Menge gegenüber dem mexikanischem Bier hatte blieb es das einzige Original an diesem Tag – egal. Geschmeckt hat’s!

Auf gings in die Schlacht – wir haben uns erstmal umgeschaut und das Bierzelt unter die Lupe genommen. Leider waren alle Plätze entweder besetzt oder durch irgendwelche Delegationen reserviert, was allerdings gar kein Problem darstellte, denn dass zwei blonde Jungs in Lederhosen, die dazu die hübscheste Frau des Festes im Dirndl dabei hatten, schnell eingeladen werden, war nicht weiter überraschend. So wurden wir also für den Rest des Tages Teil der „Delegación Xochimilco“ und hatten unseren Platz an der Bierbank sicher. Dazu lief deutsche Volksmusik aller Art, ein Mexikaner jodelte und eine Mexikanerin sang „Heidi“. Die Welt war in Ordnung…

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Den Rest des Tages haben wir dann mit Gerstensaft, Tanzen (Samba, Merengue und POLKA) und Fotoshootings verbracht – man glaubt es kaum, es wollte mal wieder fast jedes Mädel im Alter zwischen 17 und 35 ein Foto haben. Naja…wir sind ja nicht schüchtern…

Am nächsten Tag ging es uns erwartungsgemäß recht schlecht und wir hatten einen ziemlichen Hangover – immerhin hatten wir von 11.00 Uhr morgens bis 1.00 Uhr nachts erfolgreich durchgehalten und um 11.00 Uhr die Arbeit wieder aufgenommen. Während Sven und ich schon wieder an der nächsten Powerpoint Präse saßen und Nora noch den Schlaf des Gerechten genoß, war es Zeit Bilanz zu ziehen:

- Viel Spaß, Tanzen und Deutsches Kulturgut
- Eine verlorene/geklaute Jacke
- Ein verlorener/geklauter Pulli
- 500,- Pesos Bestechungsgeld an die Polizei damit wir noch weiter feiern durften
- Ein verlorenes Handy
- Zwei Aspirin am nächsten Morgen

Ich kann nur Nora zitieren (echte Münchnerin): „So muss ein Wiesntag einfach ablaufen“

In diesem Sinne: Gute Nacht…

PS: Alle Fotos gibt es hier zu sehen.

T-2 Monate…

Montag, 12. Oktober 2009 von schaalseejung

9321_181527280802_501845802_4269075_5652039_nDie Zeit vergeht wie im Flug – inzwischen sind es auf den Tag genau nur noch zwei Monate in México. Es ist tatsächlich schon Mitte Oktober, das Bergfest deutlich vorbei, in Deutschland Regen und Herbst, in México immernoch Sommer.

Das Wochenende war relativ ruhig – nachdem wir ja an meinem Geburtstag gebührend feiern waren. Daher stand am Freitag nur ein klein wenig „Bar-Hopping“ mit den anderen Tauschies, am Samstag das Fussballspiel und ein bisschen Hausparty und am Sonntag Entspannung mit Nora im Park an. Alles ganz langsam also …

Viel ist daher auch nicht passiert – gut México fährt zur WM, Deutschland auch, es gibt auch schöne Ecken in D.F. (Bosque de Chapultepec) und man kann auch ein ganzes Wochenende gar nicht arbeiten. Dafür dann aber Montagsmorgens um 7.30 Uhr schlecht gelaunt aufstehen.

Ansonsten bin ich weiter am Planen meiner Zukunft. Inzwischen zeichnen sich erste Favoriten ab:

- WHU: Trotz allem…. Teuer und ich hab mir eigentlich geschworen es nicht zu machen, aber das Programm ist mal gar nicht so schlecht.

- Kopenhagen Business School: Hört sich vom Programm ganz gut an, ist näher an zu Haus als Vallendar, alles auf Englisch und im FT-Ranking sind sie auch.

- Stockholm School of Economics: Wenn da nur nicht der GMAT bis Januar wär…arghs

- Uni St. Gallen: Bisher fast das ansprechendste Gesamtprogramm. Und Schweiz. Naja…

- Uni Köln: Die sind im FT-Ranking, Köln ist cool, weiß nicht…

- Oder halt Bergen/Oslo: Das ist auch weit weg…und kalt. Aber gut. Hm.

Man sieht Skandinavien ist relativ stark vertreten in meiner Vorauswahl. Reizt mich irgendwie. Und die haben sehr gute Bildung für umme. :)

Oder doch arbeiten…hach…me don’t know. Alles nicht soooo einfach. Was meint ihr?

Ich bin raus. Tschööö!