Frühstück bis 16.00 Uhr

By schaalseejung

Es geht doch nix über Freizeit und einen Tag an dem man einfach mal machen kann was man will, ohne Nachdenken, ohne Zeitdruck und ohne Sinn und Verstand. Heute war ein solcher Tag…

Es fing an mit einem Frühstück. Klar unspektakulär, aber nein: Mein Frühstück ging von 13:45 bis 16:00 Uhr. Allein die Zeit ist schon sehr entspannt, aber diese Entspannung wurde noch einmal getoppt von der Entspannung der Kellner. Die Zeit ergab sich nämlich nicht wie die meisten von Euch zunächst denken würden dadurch, dass wir unglaublich viel gegessen haben. Nein: Ein Croissant muss einfach 39:14:31 Minuten brauchen, bis es den Weg aus der Küche zu unserem Tisch gefunden hat. Die Performance dieser Dienstleistung-Spezialisten war schier unglaublich bis untragbar. Naja…wir hatten Spaß. Vielleicht war es auch nur eine Taktik des “geheimen Bundes Kölner Bar und Restaurant Betreiber”, damit man bloß nicht zweimal in eine Wirtschaft geht und jeder Wirt vom volkswirtschaftlichen Gesamtvermögen profitieren kann. Wer weiß das schon. Lecker wars trotzdem… :)

Wie geht so ein Tag nun weiter? Man könnte denken, nach entspanntem Tagesbeginn sollte die Vernunft einziehen und der Mensch die arbeitsame Lebensweise wiederfinden. Weit gefehlt! Wenn man schon mal für drei Tage nen Auto – okay nen Smart – hat, dann muss man das auch nutzen. Also kurz überlegt, was man machen kann und auf geht die Reise.

Einzige Bedingung der großen Schwester war klar formuliert: “Ja ne, ist egal was wir machen, aber ich will mal rechtsrheinisch.” Nun gut…gesagt, getan: Smart angeworfen und directamente auf die Deutzer Brücke zugehalten. Nach kurzer Zeit waren wir also rechtsrheinisch. Der Wunsch war erfüllt. Und nun? Ein Stück Richtung Severinsbrücke, unter durch, oder doch nach Düsseldorf. Okay nach Düsseldorf, dort könnte man ja vielleicht ins Kino gehn – gibts ja schließlich in Kölle nicht ;) . Also U-Turn, gut dass der Smart nen engen Wendekreis hat.

Kaum haben wir uns versehen sind wir wieder am Deutzer Bahnhof vorbei, Köln Arena, KALK! Juchu: da wollten wir doch schon immer mal hin. Da ein Schild: “Autobahn Alle Richtungen”. Hört sich gut an. Alle Richtungen kann ja nicht so falsch sein. Also im halsbrecherischem Fahrmanöver Spur gewechselt und ab Richtung Alle Richtungen. Wir waren immer noch in Kalk – doch da ein Lichtblick. Die Autobahn. Drauf und Gas….200 m waren uns vergönnt doch dann: Warnblinklicht, Bremslichter, Blaulicht – war das ein Stau? Ja es war, gut dass die Ausfahrt noch nah war. Also nicht lang gezögert und dem Schild “Kalk” gefolgt. Irgendwie hatte ich ein Deja Vu. Also irgendwie irgendwo wieder ein U-Turn um vielleicht in der anderen Richtung wieder auf die Autobahn zu kommen. Dies stellte sich als fataler Fehler dar. Keine drei Minuten später waren wir zurück im gleichen Stau. Naja egal da müssen wir jetzt durch und so ein Smart eignet sich ja auch gut zum “Spurhopping” und so waren wir schnell durch. Doch was war denn das nun für eine Richtung: Bensberg, Refrath, Olpe…GUMMERSBACH!!! Sorry aber ne…was sollen wir denn da. Kurzentschlossen wie wir nun mal sind: U-Turn light – Abfahren, drüben wieder drauf und zurück Richtung Köln. Schon näherten wir uns wieder der “Tiergarten – heißt das nicht Zoobrücke” und mit Blick auf den Dom waren wir zurück.

Was soll man denn nun machen? Okay…suchen wir eine Tankstelle und geben das blöde Auto bei Sixt wieder ab. Die qualvolle Suche nach einer Tankstelle und den Ärger über den kölntypischen “Rechtsabbiegenden Linksabbieger” spare ich Euch und verweise auf den Blog der großen Schwester.

Am Ende waren wir also bei Sixt in “Central Cologne” angelagt, gaben das Auti ab und rannten schnell, denn die Sieben war grad da. Also zurück nach Haus und nach einem sinnlosen aber mal wieder ultra lustigem, überragendem Tag landete ich nun vorm TV, schaue “Jumbo XXL – Galileo ist ein Wissenschaftliches Magazin und beschäftigt sich mit Deutschlands größter Schweinehaxe, pfff” und schreibe meinen Blog mit lauter lustigem Krams voll.

Also Leudenz, machts mal gut und noch nen schönen Abend.

Liebe Grüße aus der durch eine Rundfahrt bereicherten Stadt,
Der Ph!

4 Antworten zu „Frühstück bis 16.00 Uhr“

  1. Mareen sagt:

    :-) Ich habe überlebt!!

  2. Philipp sagt:

    Ach Schnuggel, Stell dich nicht so an :) .

    Ich bin genauso wie immer gefahren.

  3. Mareen sagt:

    Jaaaa, Du bist ein ganz toller Autofahrer!! 4 Jahre Probezeit können nicht irren!! ;-)

  4. Philipp sagt:

    Ach…das war Schikane des Überwachungsstaates. Alles Schikane…

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