Ja, er lebt noch…

By schaalseejung

Hallo liebe Leute,

nach unzähligen Beschwerden durch diverse Stellen – allen voran natürlich das Mareensche – habe ich nun endlich wieder die Zeit und auch die Muße mich zum Schreiben durchzuringen.

Gerade sitze ich nach kurzer Erstetappe meiner nächtlichen Reise im PC Lab der WHU im schönen Vallendar. Heute Nacht soll es in die Berge gehen. Einen Tag Skifahren mit den WHUlern – a moards Gaudi, hoffentlich. Doch dazu später mehr. Erst einmal muss ich berichten, was denn in den letzten Tagen und beinah Wochen so in und rund um mein Leben passiert ist.

Viel Arbeit gibt es zur Zeit und daher auch nur selten mal Freizeiterlebnisse, doch ein bisschen was war dann doch über für meine liebe Schwester am letzten Wochenende. Entgegen der normalen Art Wochenenden zu verbringen „Sinnlos mit der großen Schwester durch Köln streifen“, stand nun am letzten Wochenende ein Kontrastprogramm an: „Sinnvoll mit der kleinen Schwester durch Köln streifen“. Auf dem Programm stand die normale Sight Seeing Tour der schönsten Stadt am Rhein. Rheinpromenade, Dom, Innenstadt, Museum, Shoppen. Ja richtig gelesen: Wir waren kulturell hochaktiv und haben uns die Kölner Vergangenheit zur Römerzeit zu Gemüte geführt. Das römisch-germanische Museum lud ein und wir nahmen an. Zuletzt war ich in diesen Hallen in der 11. Klasse, als wir als einzige nach Köln auf Klassenfahrt durften und alle anderen Parallelklassen Fahradtouren in Mecklenburg machen mussten – HAHA. Auf jeden Fall war es interessant und sehr bildend.

Die kulinarischen Vorkommnisse Kölns haben wir in völlig kölntypischen und nur in Köln vorhandenen Einrichtungen gemacht: Starbucks - juchu ich hab mir endlich ‘ne Tasse „geliehen“ – und dem Maredo. Warum, fragen sich nun einige, sind das denn nun so kölntypische Etablissements? Na weils das doch NUR in Köln gibt ;) *kurzer Gruß an die große Schwester und die Berliner*.

Abends stand dann die Feierei an und obwohl ich doch eigentlich was ganz Exklusives präsentieren wollte sind wir dann am Ende doch im weltweit bekannten „Ding“ gelandet. Der Studentenclub umme Ecke überzeugte ein weiteres mal mit warmen Mixgetränken, tropfender Decke und beim Bass scheppernder Einrichtung, aber man kann nun wirklich nicht behaupten, dass wir keinen Spaß hatten.

Völlig aus dem Schlaf gerissen – ja eine kleine Schwester gönnt einem nicht unbedingt den Schlaf des Gerechten, den man normalerweise am Sonntag bis zum Mittag gewohnt ist – sind wir am nächsten Morgen direkt mal frühstücken gegangen. Ein weiteres mal zog es mich und damit dann auch uns in das La Büff. Kaum abgeschreckt durch den unterirdischen Service der letzten Male – ich erinnere an das ausgegangene Toast beim ersten Besuch und das nicht Vorhandensein der Cola beim zweiten Versuch – sollten wir hier nun einmal wieder lecker Croissants, Ei und Allerlei bekommen. Baaam….kaum 10 Minuten später die Ernüchterung: „Sorry, aber leider haben wir keine Croissants mehr!“ Ein Glück, dass es diesmal – zum ersten Mal – eine weibliche Bedienung war. Mit ein wenig Charme bekam ich dann nicht nur Bruschetta, sondern konnter der Dame auch das Versprechen abluchsen, dass beim „nächsten Mal alles tip top“ sein wird :) . Lassen wir uns überraschen. Ich bin mutig, gehe wieder hin, wer wagt den Versuch mit mir?

Nach einem verträumten Nachmittag mit Mr X – achne der heißt hier ja inzwischen auch Felix ;) – am Schloß Bensberg und im Biergarten am Aachener Weiher, sollte der Abend dann spontan im Kino enden: „PS ich liebe dich!“ – Gott was ‘ne Schnulze. Felix’ und mein ernüchterndes – und mit bösen Blicken der weiblichen Begleitungen abgestraftes – Urteil nach dem Film: „Ey, die Briefe hat doch alle die Mutter geschrieben, alles Fake, Männer machen sowas nicht“. Sorry Mädels. aber keine zu hohen Erwartungen jetzt. Erstens will ich noch gar nicht sterben und zweitens schreib ich dann keine Briefe ;)

Die Woche begann am nächsten Morgen frisch und heiter. Philipp springt fröhlich ausm Bett, duschen und fertigmachen und dann mit guter Ipod Musik ab ins Office. Alles bene soweit, doch zwei Stunden später war von diesem morgendlichen Philipp nicht mehr viel über. Ab ins Bett, Fieber und undefinierbare Magenkrankheiten. Im besagten Bett blieb ich dann auch erstmal bis Mittwoch früh. Das erste Essen gabs Mittwoch Mittag und inzwischen gehts einigermaßen wieder. Etwas geschwächt hat mich diese kurze aber heftige Krankheit dann wohl aber doch…

Und das äußerte sich gestern Nacht. 23.00 Uhr – eigentlich Hauptaktiontime – Gloria, Köln, Uffie (ihr müssten das mal youtuben) in Concert. Eigentlich….denn leider war der liebe Philipp nicht, sagen wir besser absolut nicht, auf der Höhe und ist noch bevor es richtig losging auf dem Barhocker eingeschlafen. Da fiel die Entscheidung dann nicht schwer sich aufzuraffen, Taxi für die geschätzten 938 m nach Haus zu nehmen und mich ins Bett zu packen. Shit…so kenn ich mich gar nicht.

Soo…und nach dem Arbeitstsag, der nun noch dazwischen lag, bin ich inzwischen auch im Text dort angekommen, wo ich gerade bin: Vallendar, Burgplatz, WHU, PC Lab. Das war meine Woche Leute. In 2 1/2 h gehts los mit dem Bus gen Oberstorf. Schii Foarn. Sicherlich nen Heidenspaß und bald wieder jede Menge zu berichten. Ich halte Euch auf dem Laufenden…versprochen.

Bis bald und 1000 Grüße,
Der Ph!

Eine Antwort schreiben